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Napoléon Bonaparte und die Schweiz

Der Franzoseneinfall war eine militärische Auseinandersetzung zwischen der Ersten Französischen Republik und der Alten Eidgenossenschaft zwischen dem 28. Januar 1798 und dem 28. Mai 1799. Der französische Sieg brachte die militärische Besetzung eines grossen Teils des Territoriums der heutigen Schweiz durch Frankreich und die Gründung der Helvetischen Republik. Der Franzoseneinfall beendet in der schweizerischen Geschichtsschreibung die Ära des Ancien Régime und leitet die Helvetik ein.

Der Schlossherr Johann Rudolf von Stürler kämpfte als Oberleutnant der Artillerie 1798 gegen die Franzosen und schilderte die Schlacht von Fraubrunnen, die Niederlage der Berner Truppen und die unruhige Folgezeit in seinem Tagebuch. Schloss Jegenstorf wurde vom Kommandanten des 7. Hussarenregiments Napoléons als Hauptquartier beschlagnahmt.

Militärhistoriker Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg ist der ehemalige Direktor der Bibliothek am Guisanplatz und ehemaliger Stiftungsrat von Schloss Jegenstorf. Seine wissenschaftlich brillanten Vorträge und Führungen zeugen von seinem Talent, Geschichte anschaulich und lebendig zu vermitteln.

Anmeldung erforderlich (max. 25 Personen): info@schloss-jegenstorf.ch, 031 761 01 59