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Der Schlosspark im Wandel der Zeit: 1720 bis 2020

Die Berner Barockperle Schloss Jegenstorf glänzt mitten in einer weitläufigen Parkanlage. Diese wurde seit 1720 mehrfach «überformt», jeweils im Sinne des vorherrschenden Zeitgeistes und Gartenstils: vom Barockgarten über den englischen Landschaftsgarten bis hin zum Architekturgarten. In den letzten Jahren arbeitete die Stiftung Schloss Jegenstorf zusammen mit der Berner Denkmalpflege daran, den Park wieder seinem Zustand im 18. Jahrhundert anzunähern, damit dieser mit den vier zwischen 2010 und 2016 restaurierten Schlossfassaden wieder eine harmonische Einheit bildet.Zu den markantesten Neuerungen gehört die Pflanzung von linearen Eibenhecken auf der Nordseite, mit der die – für ein Barockschloss typische – Zugangssituation mit einem «Cour d'honneur» (Ehrenhof) wieder klar sicht- und erlebbar ist. Die Gartensituation auf der Ostseite wurde in ihrem ursprünglichen «barocken Sinne» rekonstruiert, darunter auch mit einem runden Wasserbecken mit Springbrunnen.Das Projekt, das vom Landschaftsarchitekten Daniel Möri ausgeführt worden ist, konnte termingerecht auf das Barockschlossjubiläum 2020 abgeschlossen werden.

Vortrag und Parkrundgang mit Daniel Möri, Landschaftsarchitekt